Entdecker aus Darmstadt
18.03.2019

Blick in die Geschichte: Senioren beleuchten Expedition des Polarforschers Weyprecht

Das Leben Carl Weyprechts steht im Fokus eines Vortrags in Alsbach-Hähnlein. Foto: VRM-Archiv

Der Darmstädter Polarforscher Carl Weyprecht (1838 bis 1881) und dessen spektakuläre, frühe Polarexpeditionen stehen im Mittelpunkt eines Vortrags beim Seniorenstammtisch, den der Seniorenbeirat Alsbach-Hähnlein organisiert. Am 26. März berichtet Lutz Petereit um 18 Uhr im Eduard-Schmidt-Saal des Bürgerhauses Sonne über den Entdecker. Der Eintritt ist frei.

Carl Weyprecht zählt für manche zu den bedeutendsten Persönlichkeiten, die Hessen hervorgebracht hat. Mit dem Kartografen Julius Payer leitete er von 1872 bis 1874 die Österreichisch-Ungarische Nordpolexpedition, bei der unter anderem die arktische Inselgruppe Franz-Josef-Land entdeckt wurde, ein Gebiet, das im äußersten Nordosten Europas liegt. Weyprecht forderte 1875, statt zeitweiliger Polarexpeditionen, dort auch längere Messreihen zu beginnen. Die Lebensstationen Weyprechts waren vorwiegend Darmstadt, Bad König und Triest.

In Darmstadt erinnert heute im Alltag vor allem die Weyprechtstraße an den legendären Forscher. red / kow

Neue Medien und Multimedia-Helden

Tipps für Eltern zum Umgang mit Neuen Medien

Die Gemeinde Bickenbach und die Hans-Quick-Schule bieten gemeinsam eine Veranstaltung für Eltern an zum Thema „Neue Medien“. Neben einem Vortrag gibt es auch die Möglichkeit zur Diskussion.

Fernsehen, Smartphones und Computerspiele – Kinder und Jugendliche beschäftigen sich mit vielen Medien. Wie gehen Eltern damit um? Antworten wollen die Bickenbacher Kinder- und Jugendförderung und die Hans-Quick-Grundschule am Mittwoch, 20. März, geben. Der Medienexperte Peter Holnick spricht zum Thema „Multimedia-Helden?!?“.Er beleuchtet die Nutzung von Fernsehen, Smartphones und Computerspielen durch Kinder. Im Anschluss ist eine Diskussion geplant. Der gemeinsame Elternabend soll dabei helfen, einen guten Weg zu finden, um ihre Kinder beim Umgang mit den neuen Medien zu begleiten. „Es geht hier nicht um Kritik an diesen Medien, sondern darum, sie sinnvoll zu nutzen, denn sie besitzen tatsächlich auch ein großes Bildungspotential“, betonen die Veranstalter. Der Referent Peter Holnick ist Geschäftsführer des Instituts für Medienpädagogik und Kommunikation (MuK Hessen) in Darmstadt. Das Institut wurde 1994 gegründet und entstand aus der Arbeit des 1954 als „Landesfilmdienst Hessen e.V.“ gegründeten Mitgliedsverbandes. Das Bildungsangebot des MuK Hessen zur Medienkompetenz richtet sich an verschiedene Zielgruppen. red

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