Tipps für Berufseinsteiger
04.09.2018

Entspannt die Bewerbung und die erste Zeit im Job angehen

Für den ersten Job steht bei vielen Berufseinsteigern ein Umzug an. Foto: djd/Nürnberger Versicherungsgruppe/Getty

Wie schnell der erste Arbeitsplatz gefunden ist, hängt zum einen von den persönlichen Leistungen, zum anderen von der Branche und dem Beruf beziehungsweise dem Studienfach ab. Doch jeder kann seine Chancen verbessern. Zum Beispiel mithilfe eines Bewerbungstrainings, bei dem man seine Stärken und Softskills herausarbeitet und seine Unterlagen optimal gestaltet.

Gute Organisation schont die Nerven: Wer pünktlich kommt, ist entspannter und kann sich besser präsentieren. Daher sollten alle Details der Anreise rechtzeitig geklärt werden – ob Bahnfahrkarte oder Parkhaus. Schon im Vorfeld sollte man sondieren, wie sich die späteren Kollegen kleiden, und sich deren Stil anpassen. Grundsätzlich gilt, dass ein dezenter Auftritt immer erste Wahl ist.

Schließlich folgt die Kür der Selbstdarstellung: Meist werden die Bewerber zu Beginn des Gesprächs gebeten, etwas über sich zu erzählen. Gut vorbereitet sollten sich die wichtigsten Meilensteine der eigenen Ausbildung und Entwicklung in rund drei Minuten darstellen lassen. Dabei auch beachten, dass die Selbstdarstellung so gut wie möglich zum Unternehmen passt und in sich stimmig ist.

Ist der Arbeitsvertrag unterschrieben, stehen nun in der Regel wichtige Themen wie eine eigene Wohnung, ein neues Auto und notwendige Versicherungen auf dem Programm.

Wer neu ins Team kommt, feiert in den meisten Firmen seinen Einstand mit den Kollegen. Das muss man nicht gleich am ersten Tag machen. Also kann man sich bei den Kollegen noch erkundigen, was im Hause üblich ist. Wichtig ist, keinen Alkohol oder höchstens ein Glas Sekt anzubieten. Bei den Speisen sollte man immer gut darauf achten, ob sie unproblematisch transportiert werden können und dass auch den Vegetariern etwas Leckeres angeboten wird. Weiß man von Unverträglichkeiten, ist es nett, wenn man sie berücksichtigt. djd


Freiheit und Sicherheit 
Mit der gewonnenen Freiheit geht auch rechtlich viel Neues einher: So entfällt mit dem Ende der Ausbildung und dem Auszug bei den Eltern meist der Versicherungsschutz im Rahmen von deren Haftpflichtversicherung. Wer sich gegen mögliche finanzielle Probleme durch einen Haftpflichtschaden schützen will, sollte jetzt seinen eigenen Vertrag abschließen. Im Internet gibt es zahlreiche Infos zu Versicherungen für junge Menschen, zu denen übrigens auch die unverzichtbare Berufsunfähigkeitsversicherung zählt. djd
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