Serve und Volley
14.06.2019

Clubmeisterschaft und Jugend-Tennis-Camp der TG Rot-Weiß Gernsheim

Konzentration auf den Filzball: Hilfreiche Tipps finden junge Tennis-Cracks beim Jugendcamp. Foto: Robert Heiler /Vollformat

Die gelbe Filzkugel hat Hochkonjunktur. Erst am vergangenen Wochenende hat Raphael Nadal zum zwölften Mal die French Open für sich entschieden und die Deutschen Kevin Krawietz und Andreas Mies hatten jenes Turnier überraschend im Doppel gewonnen. Doch die Tennissaison geht weiter. Und zumindest auf regionaler Ebene zeigt die Tennisgemeinschaft Rot-Weiß Gernsheim, dass die Sportart von ihrer Faszination nichts eingebüßt hat. Hochklassiges Tennis wird sicher bei der Clubmeisterschaft der TG zu bestaunen sein. Die wird ausgetragen am Samstag, 29. Juni, ab 13 Uhr auf dem Turniergelände der TG. Am Mittwoch, 10. Juli, zeigen beim Senioren-Cup Aktive ab 60 Jahren das notwendige Ballgefühl. Damit dürfte klar sein: Auch in den Sommerferien ruht der Ball nicht. Im Gegenteil. Auch in diesem Jahr bietet die Tennis Gemeinschaft Rot-Weiß Gernsheim auf ihrer Sportanlage wieder ein Jugend-Sommer-Camp für die Altersgruppen sechs bis neun sowie zehn bis 14 Jahre an. Von Montag, 5., bis Freitag, 9. August, werden zwischen 9.30 und 15 Uhr die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen von erfahrenen Trainern in Technik und Koordination geschult. Auch die Fitness wird gefördert. Dass der Spaß nicht zu kurz kommt, versteht sich von selbst. Das Tenniscamp ist sowohl für Fortgeschrittene als auch Anfänger geeignet. Ebenso sind Nicht-Mitglieder herzlich willkommen.

Wer sich bis zum 1. Juli anmeldet, ist sicher dabei. Die Kosten belaufen sich auf 120 Euro pro Teilnehmer. 30 Euro davon sind bei der Abgabe der Anmeldung zu entrichten. Weitere Infos und das Anmeldeformular sind verfügbar unter www.tennis-gernsheim.de. red

Blick hinter die Kulissen

Sonderausstellung zu „Die Schinderhannes-Kerb“ im Gernsheimer Museum

Kultur in der Ferienzeit: Einigen ist die 1225-jährige Jubiläumsfeier des Gernsheimer Stadtteils Klein-Rohrheim noch bestens in Erinnerung, zumal zu diesem Anlass die Theatergruppe Orgelpfeifen das Stück „Die Schinderhannes-Kerb“ aufführte. Einige besondere visuelle Erinnerungen bietet ab 20. Juli nun der Stockstädter Künstler Hans Pehle in den Räumen des Museums Gernsheim. Unter dem Titel „Wie ein Bühnenbild entsteht“ dokumentiert er unter dem Dach des Kunst- und kulturhistorische Vereins Gernsheim die Arbeitsschritte von der Recherche, Studien, notwendigen Vorarbeiten sowie der Her- und Fertigstellung der Kulisse für den Einakter.

In dem Theaterstück geht dessen Autor und Regisseur Ralf Wegert auf Geschehnisse am 25. Mai 1801 ein, als in Klein-Rohrheim die Kerb zelebriert wird. Gefeiert wird auch in einem Wirtshaus, als ein Mann namens Johannes Bückler sich zu einer kleinen Gästeschar gesellt. Der ist besser bekannt unter dem Namen „Schinderhannes“ und in Klein-Rohrheim kein Unbekannter. Das Stück beruht auf wahren Begebenheiten. Dafür hatte Wegert unter anderem Gerichtsdokumente in Mainz studiert, um so ein Bild zu entwerfen, wie es sich zugetragen haben könnte. Die Sonderausstellung ist bis zum 20. November zu den regulären Öffnungszeiten des Museums zu besichtigen. red
                  
Datenschutz