Schraube locker? Kein Problem!
08.11.2018

Reparieren statt wegwerfen!“ heißt wieder das Motto beim Repair-Café am 17. November.

Kaputt hin, tipptopp wieder heim – Helmut Werner und Dany Smith (v.li.) machen‘s vor. Archivfoto: Karl-Heinz Bärtl

Schraube locker? Kein Problem! Am Samstag, 17. November, trifft Geselligkeit auf Tüftlerstolz in Ober-Ramstadt. Dann laden die Hobbybastler in der Petri-Villa (Baustraße 41) wieder ins Repair-Café ein. Die ehrenamtlichen Akteure sind von 14 bis 17 Uhr im Einsatz. Sie helfen dabei, Gebrauchtes wieder instand zu setzen, getreu dem Motto „Reparieren statt wegwerfen“ – und sie tun dies übrigens zum letzten Mal in diesem Jahr. Also auf geht‘s!

Im Laufe der Zeit hat sich daheim mit Sicherheit bei so manchem das ein oder andere Malheur angestaut, das auf eine Lösung wartet: Der Reiseföhn wird nicht mehr heiß? Das Fahrrad hat eine defekte Lampe? Eine Kette ist zerrissen? Solche Dinge können die Tüftler des Repair-Cafés oft ziemlich schnell wieder zum Laufen bringen – kaputt hin, tipptopp wieder heim.

Foto: kaiskynet - Fotolia.de

Die Bastler bitten lediglich darum, die zu reparierenden Geräte soweit es geht zu säubern. Außerdem weisen sie vorsorglich darauf hin, dass sie bei der Reparatur von vielen Geräten wie etwa Flachbild TV, Radio oder CD / DVD-Player den Schaltplan oder die Serviceanleitung (nicht mit der Bedienanleitung verwechseln) benötigen.

Angenehme Wartezeit

Wer diese Dokumente nicht griffbereit hat, muss aber nicht gleich aufgeben. „Bei einer Internetsuche wird man meist fündig und kann sich diese Dokumente herunterladen“, wissen die Tüftler. Neben dem ökologischen und ökonomischen Nutzen kommt im Repair-Café auch der gesellige Aspekt nicht zu kurz. Wartezeiten werden bei selbst gebackenem Kuchen, Kaffee und anregenden Gesprächen angenehm überbrückt.

Wer vorab Fragen hat, dem helfen Inge und Franz Ruffer oder Katrin Mohn unter den Telefonummern 06154 - 7023910 weiter: kow

100 Jahre Frauenwahlrecht

Vor 100 Jahren durften Frauen in Deutschland zum ersten Mal wählen. In Ober-Ramstadt ist aus diesem Anlass die vom Büro für Chancengleichheit organisierte Wanderausstellung zum Frauenwahlrecht im Rathaus zu sehen. Die Ausstellung zeigt die Werbung um die politische Beteiligung der Frauen in den drei wichtigsten politischen Umbrüchen des 20. Jahrhunderts – nach der Novemberrevolution 1918, bei Kriegsende 1945 und zum Mauerfall 1989. Allgemeine Wahlaufrufe stehen dabei neben Werbeplakaten für verschiedene Parteien und Vereinigungen. Neben den Forderungen der ersten deutschen Frauenbewegung wird auch die aktuelle Debatte zur politischen Beteiligung von Frauen thematisiert. Etwa mit der – immer noch ungleichen – Sitzverteilung in Bundestag und Kreistag des Landkreises Darmstadt-Dieburg. Konzeptionell und inhaltlich orientiert sie sich an der Ausstellungsreihe „Frauen im Aufbruch“, die von der Friedrich- Ebert-Stiftung entwickelt worden ist. Die Ausstellung ist noch bis 16. November zu sehen während der Rathaus-Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 12 Uhr, sowie Montag und Donnerstag von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr, und Mittwoch von 13.30 Uhr bis 18 Uhr. red
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