Odenwälder Apfelherbst: Genießen Sie mit uns den goldenen Oktober

Der Förderverein Odenwälder Apfel e.V. lädt ein: Lernen Sie unsere Streuobstwiesenvielfalt kennen und schätzen!

Foto: OlgaDm / Adobe Stock

30.09.2021

Im Oktober und November werden auf den Odenwälder Streuobstwiesen die letzten Früchte geerntet, und allerorten duftet es köstlich: Lesen Sie hier, wie der Odenwald mit seiner jahrhundertealten Kulturlandschaft lockt! Kulinarische Genüsse und Sonne im Glas: So präsentieren sich die Produkte aus den herzhaften gesunden Früchten, ins rechte Licht gerückt von den Mitgliedern des Förderverein Odenwälder Apfel e.V.; in den Gasthäusern, wo Sie das Apfellogo sehen, lässt es sich gut sein… Zugleich ist es dem Verein ein Herzensanliegen, auf die gesundheitlichen und geschmacklichen Vorzüge der alten Sorten und der Artenvielfalt ihrer traditionellen Anbauweise aufmerksam zu machen. Etwa die Hälfte der mehr als hundert Mitglieder sind für Erhalt und Pflege der Streuobstwiesen aktiv – während die andere Hälfte Ihnen mit Grüßen aus Küche und Keller beweist, dass sich dieses Engagement absolut lohnt – für uns alle. Helfen Sie mit, nutzen Sie die schönen Oktober tage zu einem Besuch einer Führung, Verkostung oder auch eines gemütlichen Gasthauses. Marieta Hiller

Das gelbe Band: Wertschätzung für Odenwälder Streuobst!

Nachtrag zum „gelben Band“: Baumbesitzer können ihre Obstbäume mit einem gelben Band markieren, das signalisiert „dieser Baum darf gerne abgeerntet werden“. Dies soll dazu beitragen, dass Streuobst stärkere Wertschätzung erfährt. Denn oftmals ist die Ernte in Handarbeit ein finanzielles Desaster für die Wieseneigner, und so verrotten große Menten Streuobst auf dem Boden. Zugleich wissen viele Verbraucher nicht, dass es auf unseren Wiesen köstliches gesundes Obst gibt. Wer nur die „big five“ aus dem Supermarkt kennt, wird überrascht sein über die Geschmacksvielfalt des Odenwälder Obstes – an den markierten Bäumen genießen Sie es sogar gratis! Auf diesem Weg soll sich ein imaginäres Band zwischen Verbrauchern und Odenwälder Streuobstwiesen entwickeln. Nur kam die Aktion des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft viel zu spät: Im Spätsommer sind bereits 70 Prozent des Obstes längst reif gewesen. Deshalb machen Sie sich ein dickes rotes Kreuz in Ihren Genusskalender. Ab Mai ist das erste Streuobst reif! Kirschen machen den Anfang, Mirabellen, Zwetschgen, Äpfel und Birnen folgen im Jahreskreis. Marieta Hiller