Zusammenhalt stärken

Anträge für Förderprogramm „Starkes Dorf – Wir machen mit!“ weiterhin möglich

Oberzent bemüht sich mit verschiedenen Projekten um Gemeinschaft und Zusammenhalt. Foto: Guido Schiek

8.03.2021

OBERZENT. Die Stadt Oberzent weist noch einmal auf das Förderprogramm „Starkes Dorf – Wir machen mit!“ hin, das die Hessische Staatskanzlei ausgeschrieben hat. Seit Anfang des Jahres können für dieses Anträge gestellt werden. Gefördert werden Kleinprojekte, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt eines Ortes oder eines Ortsteils stärken, den Zusammenhalt der Generationen fördern und die Lebens- und Aufenthaltsqualität dörflicher Zentren verbessern. Darunter fallen beispielsweise die Gestaltung eines Platzes, die Aufstellung einer Bank oder auch das gemeinsame Errichten eines Spiel- oder Grillplatzes, die dann entsprechend bezuschusst werden.

Die finanzielle Unterstützung bewegt sich zwischen 1000 und 5000 Euro. Voraussetzung ist, dass das Projekt noch im Jahr 2021 abgeschlossen wird. Das Förderprogramm ist als Wettbewerb ausgeschrieben, für den sich gleichermaßen Vereine, Verbände, Freiwilligenagenturen sowie gemeinnützige Organisationen und private Initiativen mit gemeinnützigem Träger bewerben können. Ortsbeiräte dürfen sich nicht um die Förderung bemühen.

Eine feste Frist für die Antragszulassung in Form eines Datums gibt es nicht. Erst wenn das Budget ausgeschöpft ist, werden keine weiteren Anträge mehr berücksichtigt. red

Infos zum Wettbewerb

Alle notwendigen Infos zum Wettbewerb sind zu finden unter https://staatskanzlei.hessen.de/starkesdorf-wir-machen-mit. Unter www.stadt-oberzent.de/rathaus/stadtnachrichten/aktuelles/foerdermittelprogramm-starkeheimat sind zudem die Richtlinien zum Förderprogramm herunterladbar.

Lernbegleiter dringend gesucht

Ab 1. April: Unterstützung für Schüler beim „Homeschooling“ in Michelstadt

MICHELSTADT. Schülerinnen und Schüler sind durch die Pandemie in ihren Lernmöglichkeiten besonders eingeschränkt. Sei es, weil die Eltern im Homeschooling nicht in der Lage sind, ihre Kinder zu unterstützen, oder weil die notwendige technische Ausstattung fehlt. Ab dem 1. April will deshalb die Nachbarschaftshilfe Schülerinnen und Schüler aus dem Raum Michelstadt über die Hausaufgabenhilfe an den Schulen hinaus eine Unterstützung durch „Lernbegleiter“ anbieten. Diese sollen Schülern in Absprachen mit dem Lehrpersonal und den Eltern helfen, Defizite im schulischen Bereich aufzuarbeiten.

Sofern erforderlich und gewünscht, unterstützen die Lernbegleiter die Schüler und deren Eltern auch bei der Einrichtung digitaler Lernplätze. Bei Bedarf geben sie eine Einweisung in die entsprechende Software. Weiterhin soll dieses Angebot helfen, Kindern mit Migrationshintergrund die deutsche Sprache näher zu bringen und sie bei schulischen Problemen zu unterstützen. Auf Wunsch können hierbei auch die Eltern mit einbezogen werden.

Für dieses Vorhaben sucht der Verein Helfer, die sich zutrauen, als Lernbegleiter aktiv zu werden. In den nächsten Wochen wird die Nachbarschaftshilfe die nötigen Schritte unternehmen, um dieses Angebot mit den Schulen abzustimmen und in Michelstadt bekannt zu machen. Darüber hinaus werden die Lernbegleiter aktiv bei der Vorbereitung auf diese Aufgabe unterstützt. Mitbürger, die aktiv als Lernbegleiter mitarbeiten wollen und können, werden gebeten, sich per E-Mail möglichst umgehend an die Nachbarschaftshilfe Michelstadt e. V., nachbar-schaftshilfe@michelstadt.de zu wenden.

Oder sie nehmen telefonisch unter 06061-7 42 22 bzw. 0160- 99 40 2027 immer dienstags und donnerstags von 9 bis 12 Uhr Kontakt auf. red