In der Mediathek treffen sich Familien mit kleinen Kindern jeden Donnerstagvormittag

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Neuer Spielkreis startet

Es war ein vielfach geäußerter Wunsch von Familien: eine regelmäßige Möglichkeit, sich mit anderen zu treffen und auszutauschen, Kinder miteinander spielen zu lassen. Das Familienzentrum der Stadt Raunheim erfüllt diesen Wunsch nun mit dem U3-Spielkreis, der sich jeden Donnerstag von 10 bis 11.30 Uhr in der Mediathek im Rathaus trifft. Das neue Angebot steht in engem Zusammenhang mit dem Bildungskonzept der Stadt und dem Elternkooperationskonzept, informiert Nina Finkernagel, Fachdienstleiterin für Kooperative Bildungsförderung. Die Stadt Raunheim will besonders junge Familien unterstützen und ihnen viele Angebote im Familienzentrum ermöglichen.

Begleitet wird der Spielkreis von der neuen Sport-Coachin Fatima-Zahra Kherbach. Sie gibt Tipps und Ratschläge, beschäftigt sich mit den Babys und Kleinkindern und stellt Eltern und Kindern altersgerechten Bücher vor. Fatima-Zahra Kherbach wird mit den Eltern und Kindern auch den Turnraum und das Spaßbad einer städtischen Kindertagesstätte sowie Spielplätze in der näheren Umgebung besuchen. red

Eisblockwette offenbart Energiesparpozenziale

Attraktive Preise für die besten Schätzungen

Zwei kleine Häuser mit roten Dächern stehen vor dem Landratsamt Groß-Gerau und machen die Passanten neugierig. Sie sind Gegenstand einer Wette: Im Rahmen der bundesweiten Initiative „Zukunft Zuhause – Nachhaltig sanieren“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und der Kampagne „Sanierung im Fokus“ des Kreises Groß-Gerau, werden am 20. September in jedes Modellhaus 180 Liter gefrorenes Wasser verschlossen. Um 11 Uhr wird die Wette offiziell von Walter Astheimer, Erster Kreisbeigeordneter des Kreises Groß-Gerau, eröffnet. Neun Tage wird das gefrorene Nass der Sonne trotzen. In der Zeit läuft das Gewinnspiel: „Wir wollen wissen, wie viel Liter Schmelzwasser in jedem der beiden Häuser nach Ablauf der Frist entstanden sind“, erklärt Astheimer. „Mit der Eisblockwette wollen wir deutlich machen, wie wichtig es ist, seine Immobilie gut zu isolieren.“

Eine wirksame Dämmung gerade in älteren Häusern „ schont die Umwelt, den Geldbeutel und hilft beim Ausstieg aus fossiler Energieversorgung“, erklärt Astheimer. Eine größere Unabhängigkeit in der Energieversorgung und erfolgreicher Klimaschutz gelingen nur, wenn möglichst viele ihre eigenen vier Wände energetisch sanieren: Nach aktuellem Stand verbucht Deutschland pro Jahr Treibhausgas-Emissionen in Höhe von insgesamt etwa 739 Millionen Tonnen Äquivalenten an Kohlendioxid (CO2e). Ein- und Zweifamilienhäuser haben daran gemäß einer Studie der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen (Arge) einen Anteil von 110 Millionen Tonnen CO2 – es gibt also viel Einsparpotenzial.

Fast zwei Drittel der Gebäude in Deutschland wurden vor 1977 errichtet – und damit vor der ersten Wärmeschutzverordnung. Erst danach gewann die Dämmung von Wänden, Dach und Kellerdecken an Bedeutung. Durch Dämmung und weitere Maßnahmen „kann man bisherige Energiekosten hier um bis zu 80 Prozent senken“.

Am 29. September wird die Wette aufgelöst: Wieviel Schmelzwasser steht in den Häusern? Die drei TeilnehmerInnen, die mit ihrer Schätzung am nächsten am Ergebnis liegen, gewinnen. Auf sie warten Preise wie eine Woche E-Bike oder Lastenrad leihen, eine Kühlbox und ein Baumarkt Gutschein.

Wetten können bis 29. September, 10 Uhr, unter https://klima.kreisgg.de/sanierung/eisblock-wette-2022/ eingereicht werden. Auskunft erteilt Markus Huber vom Fachdienst Klimaschutz unter Telefon 06152/989-249 oder per E-Mail an m.huber@kreisgg.de. red

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