Flexibilität für mehr Badezeit

Modifiziertes Einlasssystem im Treburer Freibad erlaubt bessere Ausschöpfung der freien Kapazitäten

Schwimmen und planschen sind bei heißen Temperaturen der Hit. Um möglichst die coronabedingt begrenzten Kapazitäten ausschöpfen zu können, gibt es ein flexibleres Einlasssystem im Treburer Freibad. Zudem sind auch Schwimmkurse, gerade für Kinder, sehr gefragt – nicht zuletzt, weil viele im vergangenen Jahr abgebrochen werden mussten oder gar nicht stattfanden. Archivfoto: Vollformat/Frank Möllenberg

6.07.2021

Nach einem verregneten Start im Frühling hat der Sommer sich in diesem Jahr schon früh von seiner heißesten Seite gezeigt. Mehrfach wurde die 30-Grad-Marke bereits deutlich geknackt – entsprechend groß ist der Andrang in den Freibädern. Natürlich auch im Treburer Fritz-Becker-Freibad. Dort hat man aus den Erfahrungen der ersten Badesaison in Zeiten von Corona gelernt. Das nun im Verlgleich zum Vorjahr flexiblere Einlasssystem soll in dieser Saison die Möglichkeit für die Besucherinnen und Besucher schaffen, bei vorhandenden Kapazitäten länger in den Genuss des kühlen Nass zu kommen.

Im vergangenen Jahr war es nämlich regelmäßig zu der Situation gekommen, dass reservierte Plätze freiblieben, weil die jeweiligen Personen nicht gekommen waren. Zudem hatten nicht alle die volle erlaubte Badezeit ausgenutzt und hatten das Freibad früher verlassen – somit blieben immer wieder trotz Coronabeschränkungen verfügbare Kapazitäten ungenutzt. Denn der Platz konnte nicht neu vergeben werden. Sehr zum Leidwesen vieler Besucher, die gerne gekommen wären.

Aufgrund des flexiblen Einlasssystems kann trotz Corona- bedingter Einlassbeschränkungen nun deutlich mehr Besuchern und Besucherinnen eine deutlich längere Badezeit ermöglicht werden – wichtig ist jedoch, dass die Badegäste „mitarbeiten“ und ihren Zulass-code beim Gehen auch wieder deaktivieren, indem sie ihn beim Verlassen des Bades erneut abscannen lassen. „Wir wollten das in diesem Jahr anders machen und konnten bisher an sämtlichen Badetagen mit bis zu 30 Grad alle Badegäste einlassen“, freut sich Freibadleitung Elke Sparkuhl. Hochgerechnet auf die Saison wird dies an mehr als 90 Prozent aller Badetage der Fall sein.

Steigt das Thermometer allerdings deutlich über 30 Grad, kommen beide Systeme an ihre Grenzen. „Wir haben großes Verständnis dafür, dass gerade an diesen Tagen die Nachfrage nach einer Abkühlung groß ist. Erfahrungsgemäß wird unser Freibad an solchen Tagen aber so gut besucht, dass wir in der Zeit von etwa 14.30 bis 18 Uhr einen Einlass nicht für alle gewährleisten können“, erklärt Bürgermeister Jochen Engel. Wegen des enormen Andrangs an den letzten warmen Tagen wurde die Kapazitätsanzeige auf www.trebur.de vor kurzem noch einmal überarbeitet, damit die Besucher und Besucherinnen ihren Tag besser planen können.

Das System zeigt jetzt bereits ab 65 Prozent Auslastung an, dass es aufgrund der Besucherschlange an der Kasse zu kurzfristigen Wartezeiten kommen kann. Bei noch höherer Auslastung wird frühzeitig darauf hingewiesen, dass ein Einlass nicht mehr möglich ist, weil durch die am Einlass wartenden Personen die Kapazitätsgrenze bereits erreicht wird.

Daher appellieren Bürgermeister und Freibadleitung gemeinsam: „Sofern diese Nachricht angezeigt wird, machen Sie sich bitte – auch in Ihrem Interesse – nicht mehr auf den Weg in unser Freibad. Versuchen es stattdessen lieber an einem anderen Tag mit geringerer Auslastung. Wir hoffen Ihnen im nächsten Jahr wieder eine „normale“ Badesaison anbieten zu können und bitten um Ihr Verständnis.“

Ein Einlasscode kann unter https://freibad.trebur.de an - gefordert werden. red/stü

Schwimmkurse sind aktuell sehr gefragt
   

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Schwimmkurse sind gefragt. Gut so, denn Ertrinken ist nach Angaben der Deutschen Lebens-Rettungs- Gesellschaft (DLRG) nach Verkehrsunfällen die häufigste unnatürliche Todesursache bei Kindern unter fünf Jahren. Sich sicher im Wasser – oder vielmehr „darüber“ – halten und bewegen zu können ist lebenswichtig.

Seit vielen Jahren bietet deshalb auch das Team um Freibadleiterin Elke Sparkuhl im Fritz-Becker-Bad in Trebur, ergänzend zur DLRG, Schwimmkurse für verschiedene Altersstufen an.

Aufgrund der coronabedingten Absagen im Vorjahr hat sich jedoch inzwischen ein Anfragestau gebildet. Daher seien zunächst Anfragen aus dem Vorjahr berücksichtigt worden in den Anfängerkursen im Treburer Freibad, erklärt Sparkuhl. Hoffnung für Eltern, deren Kinder einen Schwimmkurs machen möchten, gibt es vor allem in den Ferien.

„In den drei Ferienkursen schwankt die Kursstärke von 20 bis zu 50 Kindern pro Kurs. Das ist immer ein bisschen terminabhängig“, erklärt Sparkuhl und macht Mut: „In den Ferienkursen haben wir immer Platz, da läuft die Planung anders.“ Je mehr Kinder teilnehmen, desto mehr Trainer und Betreuer stehen zur Verfügung. Auch bei den Erwachsenenkursen sei immer noch ein Plätzchen für Kurzentschlossene frei.

Interessenten ist deshalb geraten, sich unter Telefon 06147/7217 nach den Angeboten zu erkundigen und anzumelden. red/stü

Rock im Schwimmbad für den guten Zweck
   

Rocken für den guten Zweck beim Open-Air-Konzert mit der Band „Grooving Doctors Challenge“, die es am 11. September 2021, ab 20 Uhr, mit Songs von Metallica, Led Zeppelin und anderen im Freibad Trebur krachen lässt. Alle Einnahmen des Vereins „The Grooving Doctors – Ärztlicher Musikverein Südhessen“ gehen an karitative Organisationen, diesmal an den „Hospizverein Mainspitze e.V.“ Tickets für 15 Euro gibt es bei www.frankfurtticket.de, telefonisch unter 0177/4704370 oder per E-Mail an helmutgolke@gmx.de. (red/stü)


Endlich wieder Musik, Theater und viel Spaß
      

2. Treburer Kultursommer vom 15. Juli bis 21. August

Nach einer langen Zeit des Verzichts sind das gleich noch schönere Nachrichten: Ab dem 15. Juli 2021 heißt es nämlich: Trebur geht ins Freie! Bis zum 21. August 2021 findet dann der 2. Kultursommer Trebur unter diesem Motto statt.

An sechs Spielorten in vier Ortsteilen erwarten die Besucher 17 Open-Air-Veranstaltungen. Auf dem Programm stehen Musik, Theater, Kabarett, Varieté, Comedy, Lesungen, Kindermusik und Kindertheater. Natürlich alles coronakonform, die dann jeweils aktuellen Regelungen sind zu beachten. Lust? Interessierte sollten in diesen Tagen auf der Homepage der Gemeinde unter www.trebur.de vorbeischauen. Das detaillierte Programm mit weiteren Infos und der Möglichkeit, Karten zu bestellen, wird Anfang Juli dort veröffentlicht.

Beim 2. Kultursommer Trebur handelt es sich um eine Kooperation der Gemeinde Trebur mit Kreuter Eventtechnik, Gewerbeverein Trebur, Trebur Open Air, ACA Astheim und Treburer Theater Tagen. stü



Komprimiertes Open Air in Trebur als Ersatz
      

Sonderausgabe des Festivals vom 6. bis 8. August

Nicht wie geplant, aber immerhin „gezippt“ soll das „Trebur Open Air“ 2021 über die Bühne gehen. Das heißt, die „megaspaßige, komprimierte Sonderedition“ kalkuliert derzeit mit 500 Besuchern und Besucherinnen, 200 Campern und Camperinnen und zehn Acts, Workshops und Co. Diese sind für die Tage vom 6. bis 8. August geplant.

Mehr ist nach der aktuellen hessischen Corona-Verordnung derzeit nicht drin. Sofern sich die Lage bis dahin noch verbessert, könnte es weitere Lockerungen geben, hoffen die Veranstalter auf „Luft nach oben“.

Bereits bestellte Tickets für das 29. Trebur Open Air (2021) behalten ihre Gültigkeit für das 30. Trebur Open Air (2022). Anders als im Vorjahr ist kein aktiver Umtausch nötig. Auf Wunsch wird das Geld auch zurückerstattet. Ticketbesitzer erhalten hierzu eine Info- E-Mail. Denn für das „TOA.zip“ werden separate Tickets benötigt! Weitere Infos unter www.treburopenair.de. red



Austausch ermöglichen 
    

In Zeiten der Globalisierung ist die Fähigkeit, mit Menschen aus anderen Kulturen zu interagieren und zu kommunizieren, eine Kernkompetenz. So fördert und stärkt nicht zuletzt ein Schüleraustausch diese Kompetenz bei allen Beteiligten: Austauschschüler und -schülerinnen, Gastfamilie, Schule, Verein, Gemeinde – im Grunde alle, die miteinander in Kontakt kommen. Interkulturelle Begegnungen ermöglichen es, mit Menschen aus anderen Kulturen und nicht über sie zu sprechen, sie fördern Toleranz und unterstützen einen aufgeklärten Umgang miteinander.

Trotz Corona andere Kulturen kennenlernen

Aufgrund der Corona-Pandemie wird dieser Austausch natürlich immer noch massiv erschwert, und wir wissen, dass es generell für alle eine unsichere und herausfordernde Zeit ist.

Trotzdem möchte die Institution „aubiko – Verein für Austausch, Bildung und Kommunikation!“ es ab August/September 2021 wenigstens einer begrenzten Zahl von Austauschschülern und -schülerinnen ermöglichen, für sechs oder zehn Monate nach Deutschland zu kommen, in einer Gastfamilie zu leben und Alltagskultur in Deutschland kennenzulernen.

Der Verein – weitere Infos unter www.aubiko.de – sucht deutschlandweit für Schülerinnen und Schüler aus Taiwan (zehn Monate) und Kolumbien (sechs Monate) Gastfamilien.

Der Verein bittet somit um Unterstützung von Familien, indem diese selbst einen Austauschschüler oder eine Austauschschülerin aufnehmen oder auch die Suche unterstützen, in dem sie die Anfrage, den Flyer oder den Link http://aubiko.de/fuer-gastfamilien/ in ihren sozialen Netzwerken posten, aushängen, weiterleiten und verbreiten. red/stü