Was wirklich geschah
01.11.2018

Ellen Sandberg liest aus ihrem Roman „Die Vergessenen“

Ellen Sandberg alias Inge Löhnig hält literarische Hochspannung mit ernstem Hintergrund bereit. Fotos: Penguin Verlag (links) / Frank Bauer (rechts)

Ein Dossier mit brisantem Inhalt und eine Heil- und Pflegeanstalt am Ende des Zweiten Weltkrieges. Jene zwei Elemente hat die Autorin Ellen Sandberg zu einem spannenden Roman verknüpft. Am Freitag, 16. November, 20 Uhr ist sie nun zu einer Lesung mit anschließendem Gespräche in der Mensa der Dr.- Kurt-Schumacher-Schule, Freiherr-vom-Stein-Straße 1, in Reinheim zu Gast, welche die Lehreinrichtung in Kooperation mit der Buchhandlung buchMeyer veranstaltet.

Dort wird sie Passagen aus ihrem erfolgreichen literarischen Werk zum Besten geben, in welchem sie zwei Zeitebenen verknüpft. Im Jahr 2013 wird Manolis Lefteris beauftragt, jenes erwähnte Dossier zu beschaffen. Ihm in die Quere kommt Journalistin Vera Mändle, die sich um ihre Tante Kathrin kümmert. Die hatte 1944 angefangen, in der der Heil- und Pflegeanstalt Winkelberg zu arbeiten, wo sie sich unweigerlich zu dem Arzt Karl Landmann hingezogen fühlte. Spät wurde ihr die Gefahr bewusst, die von ihm ausgeht.

Das Krimigenre ist der Autorin nicht fremd, wenngleich Krimiliebhaber sie vermutlich weniger unter ihrem Pseudonym Ellen Sandberg, sondern unter dem Namen Inge Löhnig kennen. Unter diesem hat sie die beliebte literarische Ermittlerkrimi-Serie um Kommissar Dühnfort ins Leben gerufen. Ihr fiktiver Roman „Die Vergessenen“ thematisiert die juristische Aufarbeitung von NS-Verbrechen und Euthanasie. Ihm zugrunde liegt ein Beitrag im Nachrichtenmagazin Spiegel über einen KZ-Arzt, dem 60 Jahre nach Kriegsende Zielfahnder auf den Versen sind.

Eintrittskarten zum Preis von zehn Euro sind in der Buchhandlung buchMeyer, Darmstädter Straße 14, erhältlich. red


Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt

Kinder- und Jugendförderung nur für Mädchen

Ein neues Angebot nur für Mädchen ruft die Kinder- und Jugendförderung Reinheim ab 7. November ins Leben. Dann findet immer mittwochs von 15 bis 17.30 Uhr der Mädchentreff Girls Only im Jugendzentrum Reinheim statt. Er ist gedacht für weibliche Jugendliche im Alter von sieben bis zwölf Jahren.

Das Programm am jeweiligen Tag darf von den Mädchen selbst gestaltet werden. Sie haben die Gelegenheit, Gleichgesinnte kennenzulernen, zu reden, spielen, tanzen, chatten, kreativ zu sein, zu kochen oder auch abenteuerliche Ausflüge zu unternehmen. Eben am 7. November steht erst einmal Pizzabacken auf dem Programm.

In diesem Zusammenhang weist die Kinder- und Jugendförderung auf das kreisweite Mädchenfest in Anlehnung an den internationalen Mädchentag, auch Welt-Mädchentag genannt, am Samstag, 10. November, in Griesheim hin. Der Tag steht unter dem Motto „Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt.“ Eingeladen sind alle Mädchen von acht bis 16 Jahren. Stattfinden wird das Ganze im Jugendzentrum „Blue-Box“ in Griesheim. Dabei wird ein Transfer vom JUZ in Reinheim zum Veranstaltungsort angeboten. Dort wartet ein interessantes und vielseitiges Programm mit zahlreichen Aktionen und Workshops auf die Teilnehmer. Die Palette reicht von „B“ wie im Bistro zu chillen über D wie in der Disco richtig abzutanzen bis hin zu „S“, sich bei Singstar zu erproben. Die Mädchen sich an diesem Tag den Wahlspruch von Pippi Langstrumpf zu eigen „stark sein und den Tag genießen!“ Stadtjugendpflegerin Siggi Elsner wird die Gruppe begleiten.

Die Veranstaltung ist kostenfrei, nur für Verpflegung sollten drei bis vier Euro bereitgehalten werden. Da die Plätze begrenzt sind, wird eine schnelle Anmeldung empfohlen. Nähere Infos und Kontaktdaten sind verfügbar unter www.reinheim.de/juz.html. red

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