Musik-Reise nach Paris

Gypsy’n’Roll Chansons – Konzert morgen (5.) im Café Extra – Bei gutem Wetter im Garten

Hinter „Nid de Poule“ stecken die Musiker Bille Klingspor, Frank Zinkant, Jürgen Dorn und – aus Büttelborn – Gerd Rentschler. Foto: Jürgen Kunert

4.06.2020

Morgen (Freitag, 5. Juni) geht es wieder rund im Café Extra in Büttelborn: Die Gruppe „Nid de Poule“ gibt um 20.30 Uhr ein Konzert, das bei gutem Wetter im Garten über die Bühne geht. Begeistert von der Atmosphäre der Jazzclubs des linken Seineufers im Paris der dreißiger Jahre, spielt Nid de Poule eine Musik, die die französische Kunst, mit Emotionen zu spielen, gekonnt transportiert und dabei einen weiten Bogen von tiefer Melancholie bis hin zu spontaner Lebensfreude spannt. Es locken pumpende Akkorde aus dem Schallloch der Gypsygitarren, vorwärtstreibende Kontrabasslinien, virtuose Soli, eine Gesangsstimme, die schwerelos über allem zu schweben scheint: viel Chanson im Gypsy-Swing Stil, etwas Pop, alles gewürzt mit einem Augenzwinkern und abgeschmeckt mit einem Schuss Rock ‘n Roll.   red

Hilfe für die Wirtschaft

Die Wirtschaftsförderung Büttelborn weist darauf hin, dass im Kreis Groß-Gerau 26 Prozent der Betriebe Kurzarbeit angezeigt haben (Stand 15. Mai) und beruft sich auf Zahlen der Goethe-Universität Frankfurt. Die Nachfrage nach Unterstützung und Kreditprogrammen ist demnach groß. Auch der Fachbereich Wirtschaft und Energie entwickele neue Formate für Angebote. Zur Veranstaltungsreihe „Gastgewerbe digital“, von Kreis und DEHOGA findet zum Thema „Online – Perfekt Präsentiert!“ am 23. Juni ein Webinar statt. Am 25. Juni laden Kreis und Land per Video-Konferenz ein zum „Sprechtag zur Innovationsförderung“, Anmeldung unter Telefon 06152-989831, Mail j.margraff@kreisgg.de.  red


„Artgerechte Spaltung“

Kabarettist Michael Feindler ist am Freitag, 19. Juni, um 20.30 Uhr mit seinem Stück „Artgerechte Spaltung“ im Café Extra in Büttelborn zu Gast. Die Sprache ist seine Waffe, die Gesellschaft der Schleifstein, an der er sie schärft. Reime und Rhythmen bilden den Teppich, auf dem man über alles stolpert, was darunter gekehrt wurde (Vorverkauf 16 Euro).  red


„Gelbe Karte“ bei Biomülltrennung

Der Abfallwirtschaftsverband (AWV) will ab diesem Monat verstärkt darauf achten, dass sich keine Verunreinigungen im Bioabfall befinden. Festgestellt wird dies durch Sensoren am Müllfahrzeug. Bei geringer Verunreinigung wird die Tonne laut AWV trotzdem geleert, aber mit einer „gelben Karte“ versehen, verbunden mit der Bitte, zukünftig auf eine korrekte Abfalltrennung zu achten. Sollte der Inhalt des Behälters stark verunreinigt sein, gibt es die „rote Karte“. Die Biotonne wird dann nicht geleert und der betreffende Haushalt gebeten, sich mit dem AWV in Verbindung zu setzen, um eine ordnungsgemäße Entsorgung zu ermöglichen (Telefon 06258-9999080, oder per Mail behaelter@awv-gg.de).  red