Zeitlos wunderschön

Hochwertige Antiquitäten und so mancher Schatz präsentieren sich in der Antik Galerie

Der Zahn der Zeit hat an den hier ausgestellten Uhren nicht genagt. Diese und fein verarbeitete Schmuckstücke sowie viele andere Schätze sind hier in vielen Facetten zu bewundern. Fotos: Felix Lieb

4.12.2021

Die Vergangenheit glänzt in vielen Facetten – vor allem dann, wenn man die Türschwelle zur Antik Galerie in der Schulstraße 1 überschreitet. Schon vor dem Schaufenster bleiben immer wieder Passanten stehen und bewundern die dort ausgestellten Schmuckstücke. Nicht wenige betreten dann die Schatzkammer in der Darmstädter Innenstadt, in der sie Tobias Poorhosaini stets freundlich und aufmerksam begrüßt. Schon im Eingangsbereich erfreuen neben hübsch in Vitrinen drapiertem Schmuck eindrucksvolle Gemälde, Plastiken, Bronzestatuen und andere Kunstwerke unterschiedlicher Stilrichtungen das Auge des Besuchers. Wer neben dem Welterbe Mathildenhöhe noch einen Nachweis über Darmstadt als Zentrum des Jugendstils benötigt, hier findet er ihn garantiert.

Auch Kunstwerke der Darmstädter Sezession, jene für die Stadt bedeutende Vereinigung bildender Künstler, die um 1919 gegründet wurde, gehören zu den hier erwerbbaren Exponaten. Weiter hinten können sich Besucher an den Tassen, Tellern oder den Stand- und Tischuhren aus verschiedenen Epochen mit ihren häufig in Handarbeit ausgearbeiteten feinen Elementen nicht genug sattsehen.

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 Alles weit weg von Ramschware, sondern hochwertig von antik bis modern. Nicht nur ältere Menschen wissen dies zu schätzen. Auch jüngere Kunden kommen in sein Geschäft, das seit über 40 Jahren der Darmstädter Geschäftswelt kunstvoll seinen Stempel aufdrückt. Gesucht werden, so weiß Poorhosaini zu berichten, nicht mehr nur Antiquitäten, die den Zweck dekorativer Wertanlagen erfüllen. Sie sollen durchaus auch in Benutzung sein dürfen, so wie bei jenem Kunden, der ein silbernes Teeservice als Weihnachtsgeschenk für seine Frau sucht. Das soll eben nicht nur schön rumstehen. Aus ihm darf gerade zu besonderen Anlässen auch mal das frisch aufgebrühte namensgebende Heißgetränk genossen werden. Auch für ihn hat Poorhosaini eine schöne Auswahl, widmet sich ihm, zeigt, berät, begeistert. Die große Fachkenntnis, die er in jenen Gesprächen zum Ausdruck bringt, ist alles andere als aufgesetzt. Sie ist Ausdruck seiner nach wie vor ungebrochenen Leidenschaft für Antikes. Schnell zeigt sich seine ungebrochene Begeisterung, wenn er auf die hier präsentierten Stücke zu sprechen kommt. Etwa auf ein kleines silbernes Schmuckdöschen, das ihm kürzlich eine Ladenbesucherin vorführte. Das kam eher unscheinbar daher, entfaltete aber nach genauer Betrachtung eine hohe Wertigkeit – nicht nur materiell, sondern auch ästhetisch.
 

Die Leidenschaft für Antiquitäten und Kunstobjekte unterschiedliher Epochen ist bei Tobias Poorhosaini ungebrochen. Foto: Felix Lieb
Die Leidenschaft für Antiquitäten und Kunstobjekte unterschiedliher Epochen ist bei Tobias Poorhosaini ungebrochen. Foto: Felix Lieb

„All diese Gegenstände sind zeitlos wunderschön“, schwärmt der Inhaber der Antik-Galerie. Seine Waren sucht er mit Bedacht aus und betreibt vor Ankauf eine ausführliche Recherche, insbesondere wenn es um spezielle Künstler aber auch um die faire Einschätzung der Preise geht. Und so finden sich hier qualitativ hochwertige Antiquitäten in unterschiedlichen Preislagen. Bereits ab 50 Euro können einzelne Stücke erworben werden.

Ein Aspekt, der bei all der Bewunderung für die hier ausgestellten Gegenstände einem nicht zwangsläufig in den Sinn kommt, ist Poorhosaini besonders wichtig: „Schon aus Nachhaltigkeitsgründen lohnt es sich, bei uns einzukaufen“. Nachvollziehbar ist das vor allem dahingehend, dass kein CO2 für die Produktion solcher Schätze anfällt. Wertgegenstände wie Broschen können zudem überarbeitet werden, bevor sie das Herz eines neuen Besitzers erfreuen. „Ressourcen schonender geht es kaum“, ist Poorhosaini überzeugt. Noch ein Grund mehr (nicht nur) zu Weihnachten hier in der Antik-Galerie Schönes, gut Erhaltenes zu entdecken. lie 
 

Marktbeschicker gesucht

Für den Darmstädter Wochenmarkt werden noch Marktbeschicker gesucht. Bewerbungen können per E-Mail schriftlich oder online eingereicht werden, und zwar über folgenden

Kontakt:
Darmstadt Citymarketing. e. V.
Stichwort: Marktbeschicker
E-Mail: citymarketing@darmstadt.de
Elisabethenstraße 20–22
64283 Darmstadt
www.darmstadt-citymarketing.de (red)

Digitale Förderung des lokalen Einzelhandels

Online-Angebot rücken wieder in den Fokus

Covid-19 prägt nach wie vor und mehr denn je das gesellschaftliche Leben. Auswirkungen auf den lokalen Einzelhandel sind unvermeidbar. Viele Konsumenten verlagern Handeln gerade zur Weihnachtszeit wieder in den Online-Bereich – zulasten der regionalen Anbieter. Auch deshalb rücken wieder verstärkt zwei Projekte in den Fokus, die das Digitale mit der Förderung des lokalen Einzelhandels verbinden. Die VRM, unter deren Dach diese Zeitung produziert wird, hat erfolgreich in mehreren Städten, darunter Darmstadt, das Online-Portal „heimatschatz“ etabliert. Dort können Kunden bequem „vom Sofa aus“ rund um die Uhr lokal shoppen. Ein Klick und schon ist das Lieblingsstück im Warenkorb. Auch für die Unternehmen bietet das Portal viele Vorteile, darunter Shop-Lösungen und diverse Instrumente, um sich und das Warenangebot bestens zu präsentieren. Zugang gibt es unter https://darmstadt.heimatschatz.de/.

Ebenfalls sehr beliebt ist das digitale Schaufenster des Darmstadt Citymarketings, in welchem hilfreiche Informationen wie Öffnungszeiten oder Liefermöglichkeiten und anderes Serviceleistungen verfügbar sind. Erreichbar ist es unter www.darmstadt-citymarketing.de/digitales-schaufenster.html. red


Klimafreundliche Ernährung

Honeda veranstaltet 4. Tag der Nachhaltigkeit

Am Mittwoch, 8., und Donnerstag, 9. Dezember, veranstaltet die Initiative Hochschulen für Nachhaltige Entwicklung in Darmstadt (Honeda), den diesjährigen 4. Tag der Nachhaltigkeit. Dieser steht im Zeichen von Ernährung und Landwirtschaft. Der Großteil der Programmpunkte ist online zugänglich. Am Donnerstag, 8. Dezember, wird von 10.30 bis 12.30 Uhr ein Online-Workshop in englischer Sprache zum Thema „Corporate Social Responsibility Practices in Food Business“ geboten. Bei Corporate Social Responsibility handelt es sich um den freiwilligen Beitrag von Unternehmen – im dem Kurs speziell aus dem Nahrungsmittelsektor – zu nachhaltigen Entwicklungen und Prozessen.

Von 15 bis 16 Uhr steht dann ein Online-Vortrag zum Thema „Mit Technik zur ökologisch verträglichen Pflanzenzucht - praktische Ansätze mit dem Florator“ auf dem Programm. Ziel des Vortrages ist es unter anderem, so die Veranstalter, praktische Lösungen zu erarbeiten und Problemfelder in der Landwirtschaft zu definieren.

Im Anschluss daran geht es zwischen 16.30 und 18 Uhr dann ganz praxisbezogen mit einem digitalen Live-Kochabend weiter, bei dem die Teilnehmer nicht nur Leckeres zubereiten, sondern auch einiges über klimafreundliche Ernährung erfahren.

Mehr über die genannten und weitere Veranstaltungen ist zu erfahren über https://darmstadt4change.de/4-tag-der-nachhaltigkeit. Dort sind auch die Online-Einwahlmöglichkeiten abrufbar.

Der Veranstalter, die Honeda ist ein Zusammenschluss der TU Darmstadt, der Hochschule Darmstadt und anderer studentischer Einrichtungen und Hochschulgruppen red


Nachhaltig einkaufen in Darmstadt

Aktuelle Version der Wandelkarte erhältlich

Zukunft sichern, Ressourcen schonen, bewusst und verantwortungsvoll im Sinne der nachfolgenden Generationen und des Erhalts unseres Planeten handeln: Nachhaltigkeit ist ein zentraler Begriff der Gegenwart und beeinflusst auch das Konsumverhalten vieler Menschen. Nachhaltigkeit kann schon im eigenen Lebensumfeld beginnen. Leider mangelt es häufig an den notwendigen Informationen hinsichtlich der Möglichkeiten, nachhaltig einzukaufen. Nicht so in Darmstadt. Dort wird seit 2018 die sogenannte „Wandelkarte“ publiziert. Dabei handelt es sich um einen Stadtplan für den Innenstadtbereich, auf dem nachhaltig arbeitende Initiativen, Projekte aber eben auch Einkaufsmöglichkeiten verzeichnet sind. Seit 2020 wird auch für Darmstadt-Nord und Darmstadt-Süd eine eigene Version angeboten. Die Wandelkarte kann unter anderem im Weltladen, Elisabethenstraße 1, im Darmstadt-Shop am Luisenplatz mitgenommen werden.

Darüber hinaus ist die Karte über den Onlineauftritt von Transition Darmstadt unter https://transition-darmstadt.de/herunterladbar. Unter der Federführung jener Initiative, gleichsam Teil der global agierende Transition-Netwzwerkes, wird die Wandelkarte herausgebracht. Ziele der Organisation sind unter anderem, Ideen zu geben und Konzepte anzustoßen für ein nachhaltigeres Wirtschaften mit Ressourcen und Umwelt schonende Stadtentwicklung.

Die Wandelkarte ist eines von vielen Projekten der Organisation, Weitere Aktionen, Anreize für nachhaltigeres Leben in Darmstadt sowie Informationen, wie man mitmachen kann, sind auf der Homepage ebenfalls verzeichnet. red